Sportfest im Seniorenheim

 

Holmes Place

 

Wie alles begann


tl_files/gutetat/images/content/Ehrenamtstage/Ehrenamtstag_Holmes_Place_1.png„Einen kostenfreien Service leisten", das war der Ausgangsgedanke für den es einen Event zu organisieren gab und dabei „Menschen ein Lächeln auf die Lippen zaubern", das erschien uns als der beste Lohn für unsere ehrenamtliche Tätigkeit. Unser Wissen aus dem Sportbereich wollten wir dafür einsetzen. Als Sportclub haben wir täglich mit unterschiedlichen Menschen zu tun. Eins haben Sie alle gemeinsam: Sie haben Interesse am Sport und das verbindet, egal ob jung oder alt, schlank oder gut genährt.

 

Gemeinsam mit der Freiwilligenagentur Gute-Tat.de fand sich das Passende. Dank Frau Fischer von  Gute-Tat.de bekamen wir einen schnellen Kontakt zum PARITÄTISCHEN Seniorenwohnen Dr. Victor Aronstein, mit denen wir in Zusammenarbeit einen tollen Event organisierten.

 

Das Sportfest


Der Startschuss war gegeben. Alle Holmes Place Mitarbeiter sind in Ihren gelben Taxis angekommen und es herrscht allgemeine Irritation. Keiner weiß, was Ihn hier erwartet. Das war der Plan! Es sollte eine Überraschung werden und die ist auch gelungen.

 

 tl_files/gutetat/images/content/Ehrenamtstage/Ehrenamtstag_Holmes_Place_2.png

Über 40 Bewohner bekundeten das Interesse und nahmen teil, auch Angehörige waren sehr gespannt und mit anwesend. Bevor es an diesem Nachmittag los ging, rezitierte ein Bewohner des Hauses zur Einstimmung sehr ausdrucksvoll ein sportliches Gedicht.

 

Vom Gehirnjogging hin zum Fische angeln, der Ring- und Zielwurf, Kegeln und das Wäsche aufhängen durfte nicht fehlen. Das waren die sechs Stationen, die es zu bezwingen gab.

 

„Die Mischung der Personen wirkte wie Öl und Wasser in einer Flasche!" so formulierte Björn Kusche, der Clubmanager vom Berliner Holmes Place Club die anfängliche Stimmung. Die Holmes Place Mitarbeiter standen auf der einen Seite des Raumes und versuchten zunächst einmal die Situation für sich zu definieren. Auf der anderen Seite warteten die Seniorenheimbewohner mit freudiger Erwartung auf Ihren Sportpartner des Nachmittags.

 

Haben wir doch als Sportunternehmen auch mit körperlich eingeschränkten Mitgliedern zu tun, die bei uns mit Hilfe von gezieltem Training wieder fit und gesund werden, ist es doch etwas anderes zu sehen, wie man im Alter eingeschränkter im Bewegungsapparat wird. Das ist der normale Lauf des Lebens. Wir werden älter und können nichts dagegen tun. Doch wie schon erwähnt, Sport verbindet und hält auch bis ins hohe Alter noch fit.

 

Es war erstaunlich zu sehen, wie beeindruckend lässig manche dann mit der Situation umgingen, für andere hingegen war die Situation fremd und bei einigen zeigte sich anfängliche Hilflosigkeit. Nachdem jedoch die Partnerwahl vollzogen war und sich alle langsam beschnuppert hatten und die ersten Geschichten erzählt wurden, war davon schnell nichts mehr zu spüren. Unsere Mitarbeiter wurden schnell sicherer im Umgang mit Ihrem Partner. Aus dem anfänglichen Hilfe suchenden Blicken, wurden wache und freundliche Gesichter mit einem Lächeln, dass schnell in gemeinsames Lachen mündete.

 

tl_files/gutetat/images/content/Ehrenamtstage/Ehrenamtstag_Holmes_Place_3.pngDie Eindrücke


Für einige war es eine neue Erfahrung und jeder zieht ein anders Fazit aus dem Tag. Bei dem einen wurde das Bedürfnis geweckt mal wieder seine Großmutter zu besuchen, der andere empfand es als eine Wissenserweiterung mit älteren Menschen so intensiv gearbeitet zu haben und wieder andere haben an dem Tag Ihre Kollegen aus einer ganz andern Perspektive kennen gelernt. Es ist ein gutes Gefühl etwas Gutes getan zu haben.

 

Einige Mitarbeiter waren erstaunt, wie souverän Ihre Partner die spielerisch-sportlichen Aufgaben meisterten. Besonders das Denkspielchen, was einige Mitarbeiter an ihrem Allgemeinwissen zweifeln ließ und große Bewunderung für den Spielpartner auslöste. Älter zu werden heißt nicht auch gleichzeitig geistig zu rosten.

 

Welche Rolle spielte der Nachmittag für uns?


Als Fazit bleibt, dass es von uns selbst abhängt, ob jemand unseren Service als gut empfindet. Wir müssen aus der Situation das Beste machen und die Herausforderung annehmen etwas zu verändern. Unser Nachmittag mit den Bewohnern des Seniorenwohnheims hat etwas verändert. Es hat zum einen die Berührungsangst mit älteren Menschen abgebaut und ein Lächeln auf die Gesichter aller Teilnehmer gezaubert. Jeder war ein Gewinner!
Der Artikel stammt von Denise Kaschube, HoD-Assistant beim Holmes Place Berlin.

 

Feedback Frau Matthes, Paritätisches Seniorenwohnen Aronstein:


„Alle Bewohner waren mit großem Eifer dabei, um gute Ergebnisse zu erzielen. Mit einem strahlenden Lächeln und glänzenden Augen bekamen alle teilnehmenden Bewohner zum Abschluss ihre „Medaille" und unter tosendem Applaus auch die Teilnehmerurkunden . Wir möchten uns bei allen fleißigen Helfern bedanken, die diesen Nachmittag für unsere Bewohner zu einem Höhepunkt werden ließen."

 

Das Paritätische Seniorenwohnen Dr. Victor Aronstein befindet sich im Ortsteil Hohenschönhausen des Bezirkes Lichtenberg. Es ist trotz städtischer Umgebung ruhig gelegen und verfügt über 265 Pflegeplätze in zwei parallel liegenden Gebäuden.

 

Wir stellen den Menschen in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Unseren Bewohnern Schutz, Geborgenheit und Wohlbefinden zu bieten, das ist unser Ziel. Mit unserer Erfahrung und gelebter Menschlichkeit haben wir das Vertrauen unserer Bewohner und ihrer Angehörigen gewonnen, ein schöner Anreiz für unsere tägliche und zukünftige Arbeit.

Zurück