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Nach einer kurzen Führung durch den Garten, wurde gleich der
Vorschlaghammer für die Palisaden geschwungen. Die Sträucher mussten
ausgegraben und versetzt werden, was bei den vielen, tiefen Wurzeln mit
viel Einsatz geschah. Um die Flüster-Ecke sollte ein kleines Beet mit
Naturzaun verlaufen, wobei vorher die armdicken Wurzeln mit Spitzhacke
ausgebuddelt wurden. Die Hortkinder transportierten mit Kettcar und
Bollerwagen dicke Baumstämme für den Naturzaun, sowie Pflastersteine für
die Mauer an.
Die zweite Gruppe, die zu Beginn mit den Schulkindern eine große
Baumwurzel bemalt hatte, fand sich nun auch als Unterstützung ein. Beim
Buddeln, Graben und Schüppen floss der Schweiß und die fleißigen Helfer
bekamen erfrischende Getränke von den Kindern des Horts serviert.
Anschießend wurde der Kompost über die Beete verteilt, auf dem Rückweg
konnten die Kinder in der leeren Schubkarre mitfahren, was sie mit
johlen dankten. Nach dem Mittagessen ging es gestärkt weiter. Auch der
zweite Kompost musste dem Mandalabeet weichen und die Sträucher sollen
nun in der andere Ecke beim „Grünen Klassenzimmer", neben dem
Bahrfußpfad, gedeihen. Die Schulleiterin Frau Keppeler-Schrimpf brachte
zur Stärkung und als Danke-Schön, eine große Tüte mit Naschwerk mit,
welche mit großem Zuspruch gleich verteilt wurde. Sicher wird es am
nächsten Tag ordentlichen Muskelkater geben, bei dem großartigen Einsatz
der MTVler.

Die Lindenhof-Grundschule ist eine kleine überschaubare Schule mit 310 Schülern. Der Schulgarten soll als pädagogische Lern- und Erlebniswelt für Kinder vom Vorschulalter bis zur 6. Klasse dienen. Der Wunsch ist es das Gebiet in einen naturwissenschaftlichen Experimentiergarten zu verwandeln, an dem Unterrichtsthemen handlungsorientiert umgesetzt werden können, beispielsweise das wachsen der Pflanzen oder das Beobachten der Insektenwelt.
Feedback Frau Keppeler-Schrimpf:
Die jungen Helfer arbeiteten den ganzen Tag mit ungeheurer Energie und
Motivation, die sich auf unsere Schülerinnen und Schüler und auf uns
Erwachsene schnell übertrug. Der Tag verging wie im Flug, machte allen,
aber natürlich insbesondere unseren Kindern unglaublich viel Spaß, so
dass es am Ende des Tages hieß: Schade, dass die Zeit schon um ist, eine
Wiederholung wäre wunderbar.
Deutlich sichtbar war der Einsatz auch: Seither halten sich unsere
Kinder schon in der neu entstandenen "Flüsterecke" auf, das grüne
Klassenzimmer machte erkennbare Fortschritte und erste Bepflanzungen für
den Weidentunnel wurden begonnen. Also ein rundum gelungener sozialer
Tag für alle Beteiligten. Ein ganz dickes Dankeschön für diesen
hilfreichen, sympathischen Einsatz!
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Begegnung mit den
Mitarbeitern und Heimbewohnern. Zum Mittagessen wurden wir von den
einzelnen Wohngruppen eingeladen. Anschließend begeisterte die
Musikgruppe KunterBUND, ein Chor mit Bewohnern und Mitarbeitern der
Wohnstätte, mit ihrem Programm: ein geradezu unerschöpflicher Fundus an
unterschiedlichen Musikstücken wurden uns dargeboten - der Name ist
Programm.

