Umweltaktion

 

Coca-Cola GmbH

 

nachmittags in Tegelsee:

 

tl_files/gutetat/images/content/Ehrenamtstage/Ehrenamtstag_Umweltaktion_Coca_Cola_1.pngGleich nachdem der letzte Helfer aus dem Bus gestiegen war, ging es los in den Wald hinein. Der Revierförster von Tegelsee, Herr Mosch, hatte es eilig, denn es gab noch viel zu tun an diesem Nachmittag. Um sich im  Umweltbereich zu engagieren, haben die Mitarbeiter der Coca- Cola AG und Coca-Cola GmbH einen freien Nachmittag bekommen. Auf dem Weg zum Einsatz gab es schon viele Informationen über die Berliner  Erholungswälder und deren naturnahe Pflege und Bewirtschaftung. Nur ein dichtes Netzwerk ökologisch  wirtschaftender Forstbetriebe kann die globale Waldzerstörung verhindern.

 

In der Försterei wurden die 90 fleißigen Helfer in Gruppen aufgeteilt. Es waren z.B. Graffiti an vielen Schildern und Hinweistafeln im Tegler Forst zu beseitigen, wozu die Ehrenamtlichen extra ihre Fahrräder mitgebracht hatten. Mit Reinigungsspray und Lappen ging es zum Einsatz. Den Erfolg zeigten am Schluss die sauberen Schilder im Wald und an den Wegen. Für die Müllbeseitigung im Wald, am See und auf der Försterwiese wurden 10 Gruppen eingeteilt und jeder bekam einen Picker und Müllbeutel für seinen Einsatz.tl_files/gutetat/images/content/Ehrenamtstage/Ehrenamtstag_Umweltaktion_Coca_Cola_2.png Das tolle Ergebnis zeigten zum Schluss die Unmengen an gefüllten Tüten. Der Fund einer Handgranate aus dem 2. Weltkrieg sorgte zum Ende noch für einige Aufregung. Eine andere Gruppe wurde für die Rodung von Essigsträuchern eingeteilt. Das Areal glich einem Dschungel. Diese Arbeit war sehr  schweißtreibend und nach 2 Stunden wurde ein Wechsel mit den Ehrenamtlichen vom Müllsammeln vorgenommen. Nun haben die einheimischen Gewächse wieder die Möglichkeit zur Vermehrung, Dank des kraftvollen Einsatzes der Coca-Cola Mitarbeiter. Glücklicherweise wurde zu Beginn an jeden fleißigen Helfer eine Tüte mit Essen und Getränken ausgeteilt, denn bei dem schönen aber heißen Wetter und dem engagierten Einsatz der Mitarbeiter, war der Bedarf an Getränken groß. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Ohne diesen wunderbaren, engagierten Einsatz der Mitarbeiter, wären die Förster nicht in der Lage gewesen, diese Arbeit so schnell und effektiv zu bewältigen.

 

Feedback Revierförster Herr Mosch: Mit dem Verlauf der Aktion war ich sehr zufrieden! Einige notwendige Improvisationen bei der Gruppeneinteilung sind hoffentlich nicht weiter aufgefallen. Dass es zum Verlaufen einer Gruppe kam, eine Handgranate gefunden wurde und (leider) einer Ihrer Kollegen 2 Hornissenstiche mitgenommen hat, hat hoffentlich den Erlebniswert erhöht und nicht die Stimmung gesenkt. Insgesamt wurden ca. 6 cbm Müll gesammelt. Hierbei wurden über 30 km Wege- und Straßenränder sowie Siedlungskanten abgelaufen! Dies wurde auch von der Bevölkerung positiv wahrgenommen! Des Weiteren wurden zahlreiche Waldeingangsschilder und Schautafeln von Graffiti befreit. Sowohl die Müllsammelaktion, wie auch die Graffitientfernung haben wesentlich zum positiven Erscheinungsbild des Waldes beigetragen und so einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung des  Erholungswertes geleistet. Durch die illegale Ablagerung von Müll kann es auch zu Grundwasserverunreinigungen oder Verletzungen der Wildtiere kommen, womit auch dem Umweltschutz Rechnung getragen wurde. Die körperlich sicherlich anstrengendste Arbeit war das Roden des Essigstrauches. Diese Art ist nicht heimisch und verdrängt durch ihr massives Auftreten inkl. eines ausgeprägten Wurzelfilzes die heimische Vegetation. Durch den geleisteten Einsatz ist es für die heimischen Strauch- und Baumarten also wieder möglich sich auf der Fläche zu etablieren. Eine weitere Gruppe war damit beschäftigt Restholz aus Verkehrssicherungsarbeiten von einer Wiese zu sammeln. Dies war für eine folgende Wiesenpflegemaßnahme erforderlich. Auch für die 11 Kollegen (Forstwirt, Azubis und Praktikanten) der Revierförsterei Tegelsee war es eine sehr schöne Erfahrung und alle sind gerne für kommende Aktionen wieder dabei.

 

vormittags in Hermsdorf:


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Bei herrlichem Sommerwetter wurden die Mitarbeiter von Coca-Cola von Herrn Revierförster Korn empfangen und erhielten zunächst eine spannende Einführung in die Geschichte der Berliner Forste. Dann ging es direkt in den Wald, wo die ehrenamtlichen Helfer in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden und mit den betreuenden Förstern in Richtung Arbeitseinsatz stapften.

 

Es gab unterschiedliche Aufgaben zu  erledigen. Wege, die nicht mehr befahrbar waren, wurden fleißig glattgezogen, damit die Fahrzeuge der Förster wieder freie Fahrt habtl_files/gutetat/images/content/Ehrenamtstage/Ehrenamtstag_Umweltaktion_Coca_Cola_4.pngen; an der Roten Chaussee wurden säckeweise Müll aus dem Wald gesammelt; ein Reitweg wurde freigeräumt und freigeschnitten, der Trimmpfad wurde begangen und kontrolliert, dabei die Sprunggrube neu mit Sand gefüllt und sozusagen „nebenbei" noch ein Reitweg von Reisig befreit. Nicht zu vergessen die körperlich wahrscheinlich anstrengendste Aufgabe an diesem schönen Hochsommertag: das Entfernen von nicht  standortgerechten, walduntypischen eingeschleppten Pflanzen, wie Schneebeere, Essigstrauch und Traubenkirsche mit Stumpf und Stiel.

 

Am Ende des Vormittags war eine Menge geschafft und die Zufriedenheit auf beiden Seiten groß. Mitarbeiter von Coca-Cola: „ Wir haben nicht nur eine Menge geschafft, sondern hatten auch viel Spaß bei der Arbeit. Außerdem haben wir viel über den Wald und seine Geschichte gelernt." „Es ist ein wirklich gutes Gefühl, sich hier im Wald körperlich zu betätigen und etwas Gutes zu tun."

 

tl_files/gutetat/images/content/Ehrenamtstage/Ehrenamtstag_Umweltaktion_Coca_Cola_5.pngFeedback Revierförster Herr Korn: „Meine Kollegen und ich sind begeistert. Unsere ehrenamtlichen Helfer waren so interessiert und motiviert. Als die Zeit um war, musste man sie fast zwingen aufzuhören, so engagiert waren sie bei der Sache. Wir haben deutlich mehr geschafft, als ursprünglich geplant war. Ein großes Dankeschön an unsere gutgelaunten, fleißigen Helfer von Coca-Cola, die mit ihrem Einsatz geholfen haben unseren Wald als attraktives Erholungsgebiet für alle Berliner zu erhalten. Aufgrund unseres Personalstandes hätten wir diese Aufgaben in den nächsten Monaten nicht geschafft"

 

nachmittags in Stolpe:

 

Eine Unterstützung besonderer Art erfuhr Herr Cyriax, verantwortlicher Förster der Revierförsterei Stolpe zusammen mit seinen Mitarbeitern am Donnerstag Nachmittag.

 

Ca 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Coca-Cola AG sowie Coca-Cola GmbH rückten aus, um bei der naturnahen Pflege des Waldes tatkräftig mitzuhelfen. Stämme und Äste, die beim Freischneiden des Berliner Mauerweges anfielen, wurden ins Unterholz transportiert, damit sie dort verrotten können.

 

Einem nicht enden wollenden Meer von Traubenkirschsämlingen, von denen viele sich bereits stark verwurzelt und buschartig ausgebreitet hatten, wurde mit dem Spaten zu Leibe gerückt, wie sich bald herausstellte keine einfache Arbeit.

 

Zum Einen wegen der doch recht sommerlichen Temperaturen - der Schweiß floss in Strömen - zum Anderen eine Aufgabe, die viel körperliche Kraft erforderte. So manche Verschnaufpause war nötig, um mit neuer Energie wieder ans Werk zu gehen. Gegenseitiges Motivieren half, körperliche und mentale Tiefs zu überwinden. Viele packte der Ehrgeiz, die Pflanzen nicht nur oberflächlich zu entfernen, sondern mitsamt den Wurzeln, denn Herr Cyriax hatte über die Folgen der weiteren Verbreitung der Pflanzen ausführlich informiert. Außerdem erfuhren die Helfer so manches über die Bewirtschaftung eines naturnah gepflegten Waldes.

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Am Ende konnte jeder mit Genugtuung auf die gerodete Fläche schauen, verbunden mit dem Gefühl, einen Beitrag zum ökologischen Erhalt der Wälder geleistet zu haben. Bei der Aktion wird sich so mancher Anwohner, Spaziergänger oder Radfahrer die Frage gestellt haben, wer denn die vielen fleißigen Mainzelmännchen sind, die so tatkräftig die Waldarbeiter bei ihrer Arbeit unterstützen.

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